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Australien Road Trip - Von Cairns nach Sydney

Unsere Reise startete im September 2018 in Melbourne mit einem drei tägigen Citytrip. Ich habe mich sofort in die Stadt verliebt. Mehr zu Melbourne, persönliche Tipps für Unternehmungen und Restaurants findet ihr hier.

Da der Süden Mitte September noch recht kalt war haben wir uns spontan entschlossen nach Cairns zu fliegen. Folgende Route entwickelte sich:

1. Cairns

2. Townsville - Magnetic Island

3. Airlie Beach

4. Cape Hillsborough

5. Agnes Water

6. Hervey Bay/Whale Watching

7. Fraser Island

8. Noosa

9. Brisbane - Sunshine Coast

10. Byron Bay

11. Coffs Harbour City

12.  Sydney

Nach unserem Road Trip von Cairns nach Sydney, welchen ich im Folgendem ausführlich beschreiben werde, entschieden wir uns spontan wieder zurück nach Melbourne zu fliegen, um von dort aus die bekannte Great Ocean Road zu fahren. Hierzu werde ich noch einen extra Blog schreiben. Nun aber berichte ich erstmal über meine Erlebnisse im Nord-Osten von Australien und hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren kann. 

1. Cairns

Cairns ist eine schöne Stadt im tropischen Norden von Australien. Der Bundesstaat heißt Queensland. In der City gibt es viele Bars und Restaurants. Ein Highlight, was ich so zuvor noch nie gesehen hatte, ist die künstlich angelegte Salzwasserlagune direkt an der Promenade. Hier kann man einfach, ohne Eintritt, baden gehen. Der Blick aufs offene Meer ist fantastisch. Zudem stehen überall Grill-Stationen zur Verfügung, welche von der Stadt gereinigt werden. Wenn du gerne Fisch isst, hier mein Sunny Bee Tipp: Prawn Star! Dort kannst du super lecker direkt auf einem Schiff am Hafen mit den Händen frische Meerestiere essen.

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Salzwasserlagune in Cairns - Queensland, Australien

Unterkunft und Unternehmungen

Wir haben bei Airbnb für 4 Tage ein wunderschönes Treehouse gebucht. Es stand mitten im Regenwald und hatte einen kleinen Pool. Da wir noch kein Auto gemietet hatten, sind wir mit Uber in die Stadt gefahren.

Von Cairns aus kann man viel erleben. Folgende Unternehmungen würde ich empfehlen:

  • Die Atherton Tablelands mit dem Zug und der Gondel Bahn erkunden
  • Den Daintree Nationalpark besuchen
  • Im Great Barrier Reef schnorcheln und tauchen

Atherton Tablelands

Das Hochland südwestlich von Cairns - die  Atherton Tablelands – sind sehr gut mit dem Zug und der Gondelbahn zu überblicken. Die Touren sind teuer, aber den tropischen Regenwald, sowohl von oben aus der Gondelbahn (Skyrail) als auch aus dem Zugfenster (Scenic Railway) zu beobachten, ist einmalig schön.

Mein Tipp: Wirklich alle Zwischenstopps, sowohl bei der Bahn, als auch bei der Gondelfahrt, zu nutzen. Zudem hatten wir zwischen den beiden Fahrten drei Stunden Zeit, so dass wir gemütlich durch den Dschungel spazieren konnten. 

Daintree Nationalpark

Der Nationalpark liegt nordwestlich von Cairns. Hier findest du den ältesten tropischen Regenwald der Welt. Natürlich ist es besser den Daintree Nationalpark auf eigene Achse zu erkunden. Wir hatten aber nur vier Tage in Cairns eingeplant und wollten dann die Ostküste südlich runter fahren. Somit haben wir uns für einen Tagesausflug entschieden. Resümee: Viel zu schnell wurden die Highlights abgeklappert, dennoch besser als gar nicht. Hier ein paar Eindrücke.

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Cape Tribulation im Daintree Nationalpark - Queensland, Australien

Am Cape Tribulation treffen die zwei der größten Naturwunder Australiens, zwei UNESCO-Weltkulturerbe, zusammen, das Great Barrier Reef und der Regenwald. Wir haben hier einen wunderschönen Spaziergang am Strand gemacht. Baden sollte man allerdings keinesfalls. Die Gefahr einem Krokodil zu begegnen ist zu groß.

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Krokodil am Daintree River - Queensland, Australien

Bei einer Bootstour auf dem Daintree River habe ich zum ersten Mal freilebende Krokodile gesehen. Der Guide war sehr unterhaltsam und erzählte viel wissenswertes über die Umgebung und die dort lebenden Krokodile. Spannend und doch auch unheimlich, wenn man sich vorstellt, dass diese Tiere dort überall lauern.

Mount Alexandra Lookout, Queensland, Australien
Mount Alexandra Lookout, Queensland, Australien

Wer eine Erfrischung braucht, kann tatsächlich aber auch in der Umgebung schwimmen gehen. Das Gebiet heißt Mossman Gorge. Eine großartige Naturerfahrung war auch der Marrdja Boardwalk. Zu sehen gab es sehr skurrile Mangrovenwälder sowie unglaublich viele Arten von Pflanzen und Palmen. Auch die Bäume sehen dort einfach unfassbar aus. Am meisten beeindruckt haben mich die Giant Fan Palms. Diese sind einzigartig und nur dort zu finden. 

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Giant Fan Palms - Daintree Nationalpark, Australien

Tauchen und schnorcheln im Great Barrier Reef

Die Bootsfahrt von Cairns zum Great Barrier Reef war zwar der absolute Horror für mich, da ich - ich bin eigentlich unempfindlich was Seekrankheit angeht - keine Tablette gegen Übelkeit genommen zu hatte. Das Taucherlebnis hat allerdings alles wieder vergessen gemacht. Es war einfach unglaublich schön und ich bin froh mich getraut zu haben diese Tour zu machen. Wir hatten zwei Tauchgänge a 35 Minuten. Vorher durften wir für 40 Minuten schnorcheln gehen. Die ganze Tour war super organisiert und ist für Tauchanfänger wie mich super geeignet.

Das Leben unter Wasser ist wie eine andere Welt. Es gab viele bunte Fische zu sehen. Ich hatte sogar das große Glück einer Schildkröte und einem Riffhai zu begegnen. 

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Tauchen - Great Barrier Reef, Australien

Start Road Trip: Welches Auto?

Wir haben lange überlegt, ob wir uns einen Campervan mieten oder nicht. Zur engeren Auswahl gehörte dann der Jucy Champ, ein großer Apollo Camper oder eben ein normaler Wagen. Ach so, von Wicked Camper und Hippie Drift war auch die Rede. Letztendlich haben wir uns aber für ein kleines Auto entschieden, weil wir Lust auf etwas Fahrkomfort hatten und nicht die größten Camping-Fans sind.

Als wir am Flughafen ankamen, um unser Auto abzuholen, bekamen wir zwei Upgrades geschenkt! Unsere Route für den Road Trip startete nun mit einem Subaru Forrester in Cairns und führte uns nach Sydney. Wir hatten zwei Wochen für die Strecke eingeplant und hielten uns offen, ob wir dann wieder nach Melbourne durchfahren oder uns einen zweiten Inlandsflug nehmen, um die Great Ocean Road zu sehen. Wir entschieden und für die Great Ocean Road.

Unterkünfte - Flexibel buchen

Da das spontane buchen von Unterkünften über Airbnb so gut funktionierte, würde ich jetzt im Nachhinein sagen, dass das mieten von einem normalen Auto, und somit die Entscheidung keinen Campervan zu nehmen, für uns absolut richtig war! Ich buchte unsere Unterkünfte eigentlich immer am selben Tag oder maximal ein Tag vorher. So konnten wir uns die Strecke offen lassen und waren flexibel. Wichtig: Funktion "sofort buchbar" einschalten. Ich kann diese Art zu reisen sehr empfehlen. Man lernt einheimische Menschen kennen, deren Häuser, spart Kosten gegenüber Hotels oder Motels und man ist einfach an nichts gebunden.

Unser erstes Ziel war Townsville. Von dort aus peilten wir Magnetic Island an.

Zwischenstopp Babinda Boulder und Mission Beach

Auf unserem Weg von Cairns nach Townsville haben wir einen kurzen Aufenthalt im Babinda Boulders eingeplant. Ein Zwischenstopp lohnt sich! Vor Ort gab es eine Badestelle – der Devil`s Pool. Im Picknick-Bereich laufen überall Buschhühner rum und auf dem ca. 15 minütigen  Weg zu den riesigen Felsbrocken gab es viele unterschiedliche Palmen zu entdecken. Wichtig: Unbedingt mit Anti-Mückenzeug einsprühen

Mich hat die gesamte Umgebung sehr fasziniert. Es wird sehr viel Zuckerrohr dort angebaut.

Mission Beach

Der Mission Beach liegt auf der halben Strecke zwischen Cairns und Townsville. Eigentlich wollten wir keine Pause mehr einlegen, da es langsam dunkel wurde und nachts, bzw. schon bei Dämmerung, in Australien die Kängurus aktiv werden. Das Autofahren kann dadurch sehr gefährlich werden. Dennoch hielten wir an und ich würde dies auch zu 100% weiterempfehlen. Der Strand ist traumhaft schön. Ich liebe endlose Strände, an denen die sattgrünen Palmen zum Meer gucken, das Wasser wild ist und der Sand goldgelb schimmert. Der Ort an sich ist sehr touristisch, nicht sehenswert und teuer. Nach 1,5 Stunden Aufenthalt fuhren wir weiter nach Townsville. 

2. Townsville - Magnetic Island

Wir entschieden uns von Townsville aus einen Tagesausflug nach Magnetic Island zu machen. Da wir  die Fähre am nächsten Morgen verpassten, hatten wir 1,5 Stunden Zeit uns Townsville anzuschauen. Der Kaffee bei JAM in der Palmer Street war gut und der Strandspaziergang am Strand war auch nett, aber besonders spannend und schön fand ich die Stadt jetzt nicht. Ich freute mich also um so mehr auf Magnetic Island. 

Info zur Fähre: Es gibt zwei Anbieter FantaSea und SeaLink. Die FantaSea, welche wir genommen haben, ist die Fähre für Autos und daher günstiger, wenn man kein Auto hat. Sie fährt allerdings auch langsamer. Am besten man informiert sich vorab im Internet.

Magnetic Island

Die Insel wurde 1770 von dem berühmten Kapitän James Cook entdeckt. Wir hatten nur einen Tagesausflug eingeplant, was leider etwas kurz war. Im Nachhinein hätte ich gerne auf der Insel übernachtet, denn Magnetic Island bietet sehr viele Wanderwege, Wasseraktivitäten und Strände zum entspannen. Man kann die Insel mit dem Bus, mit kleinen dort zu mietenden Cabrio-Autos oder mit dem eigenen Auto erkunden. Zum Glück gab es auch Taxis, denn wir waren spät dran und ich wollte unbedingt pünktlich um 12 Uhr zur Wildlife-Führung in Bungalow Bay Koala Village ankommen. Die Führung war sehr aufregend. Man konnte Krokodile füttern, eine Schildkröte, Schlange und einen Iguana in der Hand halten, mit einem Papagei auf der Schulter rumlaufen, einen Kakadu füttern, einen Wombat anfassen - das Tier gibt es nur in Australien und sieht sehr lustig aus - und man konnte mit einem Koala kuscheln. Das war auch der eigentliche Grund, warum ich dorthin wollte. 

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Magnetic Island - Bungalow Bay Koala Village, Australien

Der Spaß hat zwar 18 australische Dollar gekostet, aber ich musste es einmal erlebt haben und es war wunderschön. Die kleinen süßen Tiere sind flauschig weich und während der Fotosession hat der Koala sich ganz fest an mich geklammert. Ein unbeschreibliches Gefühl. Der Koala hieß Claudia und ich hätte sie am liebsten nie wieder losgelassen. Koalas schlafen allerdings 20 Stunden am Tag und sind dementsprechend eigentlich super langweilig.

Nach unser hautnahen Wildlife-Erfahrung sind wir zum Strand von Horseshoe Bay gelaufen. Dort kann man gut essen, am Strand relaxen und im Meer baden. Der Tag endetet mit einer romantischen Dampferfahrt um 19 Uhr zurück nach Townsville. Insgesamt wäre ich gerne länger auf der Insel geblieben. 

3. Airlie Beach

Am nächsten Tag kamen wir nachmittags in Airlie Beach an. Ich ließ die Stadt und den Hafen erstmal auf mich wirken. Es kam mir alles irgendwie unecht vor und ich fühlte mich nicht wirklich wohl. Aber man gewöhnt sich ja, wie man so schön sagt, an alles. Ich fing also langsam an die Stadt zu mögen und gewöhnte mich an die vielen Touristen und Aussteiger. Es gab auch hier eine künstliche Salzwasserlagune mit Blick auf das Meer, welche ich sogar noch schöner fand als die in Cairns. 

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Salzwasserlagune - Airlie Beach, Queensland, Australien

Unterkunft und Unternehmungen

Wir haben bei Airbnb für 3 Tage ein Gästehaus, also eine gesamte Unterkunft, gebucht. Gesamte Unterkünfte machen bei Airbnb Sinn, wenn man mehrere Tage an einem Ort bleibt. Wir konnten entspannt selber kochen, Wäsche waschen und einfach mal ausschlafen.

Von Airlie Beach aus kann ich folgende Unternehmungen empfehlen:

Ausflug zum Whitehaven Beach mit schnorcheln am Riff

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Schifffahrt zum Whitehaven Beach - Whitsunday Islands

Die Schifffahrt durch die Whitsunday Islands war fantastisch. Wir fuhren ca. zwei Stunden bis zum Whitehaven Beach, ein Strand der australischen Whitsunday Island. Er ist mit einem Quarzgehalt von wohl fast 99 % einer der weißesten Strände der Welt - Ein Paradies! Allerdings voller Touristen. Wir haben 1,5 Stunden am Strand verbracht. Er ist 8 Kilometer lang. Danach sind wir zu einem Schnorchel Spot gefahren, wo ich meinen zweiten Riffhai sehen durfte. Die Fische und das Riff waren allerdings bei weitem nicht so sehenswert, wie bei unserer Tour von Cairns aus.

Flug zum Heart of Reef über die Whitsunday Islands und das Great Barrier Reef

Die Whitsunday Islands bestehen aus 74 Inseln und das Great Barrier Reef aus nahezu 3000 Korallenriffen. Der Flug über diese zwei Naturgewalten war eines der schönsten Erlebnisse, die ich in Australien hatte. Unvergessliche Bilder, welche ganz alleine die Natur geschaffen hat: Die grünen Inseln, das Muster der Riffe und das berühmte Herz - ein Riff das wie ein Herz geformt ist. Hier der Link zum Blog "Great Barriere Reef und Whitehaven Beach - Tauchen, Schnorcheln, Fliegen", in welchem ich ausführlicher über dieses Erlebnis berichte.

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Heart Reef - Great Barriere Reef, Australian

4. Cape Hillsborough Nationalpark

Von Airlie Beach fuhren wir ca. 1,5 Stunden zum Nationalpark Cape Hillsborough. Dort reservierten wir uns am Vortag eine kleine Lodge direkt auf dem Campingplatz am Strand von Smalleys Beach. Es wartete ein weiteres, unvergessliches Highlight auf uns!!! 

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Campingplatz - Cape Hillsborough

Ein Geheimtipp für Natur- und Tierliebhaber: Um 4:30 Uhr morgens aufstehen, an den Strand setzen und warten. Ganz allmählich erscheinen sie, die Tiere die sonst eigentlich nicht am Strand zu finden sind, denn Kängurus halten sich normalerweise im Regenwald, in Wüstenregionen oder zwischen Felsen und Büschen auf. Eine unfassbar schöne Szenerie im Morgengrauen. 

Bei Ebbe kann man stundenlang am Strand spazieren gehen und die gut ausgeschilderten Wanderwege im Nationalpark führen durch Regenwälder zu unglaublich schönen Ausblicken auf das Meer. Empfehlen kann ich den Weg zum Andrews Point. Ich hätte locker ein paar Tage dort verbringen können, aber so viel Zeit blieb uns leider nicht. Wir hatten für den übernächsten Tag eine Whale Watching Tour in Hervey Bay gebucht und wollten noch unbedingt das günstige Surfangebot in Agnes Water mitnehmen.

5. Agnes Water und „Town of 1770“

Die fast sieben stündige Autofahrt von Cape Hillsborough nach Agnes Water war die längste Strecke die wir an einem Stück durchgefahren sind. Ich wollte zwischendurch zwar in Rockhampton ein Steak essen gehen, aber kein Laden sah wirklich einladend aus. In Agnes Water sind wir dann am Nachmittag angekommen und freuten uns auf unseren Surfkurs am nächsten Tag. 

Surfen lernen für 25$

"1770" ist ein kleines Dorf direkt neben Agnes Water. Beide Orte sind sehr touristisch, aber nett. Der Surfkurs war gleich um die Ecke vom Main Beach. Die Surflehrer sind super cool drauf gewesen und bringen jeden dazu mindestens einmal auf dem Brett zu stehen. Fotos von einem professionellen Fotografen kosten zusätzlich 5$. Nach drei Stunden Theorie und Praxis war ich echt platt, aber stolz es gemacht zu haben. Ich hatte so einige Bedenken, da mein Keuzbandriss erst acht Monate her war. Aber alles ist gut gegangen und für den Preis gab es definitiv keinen Surfkurs mehr weit und breit. 

Nach unserem Surferlebnis fuhren wir nach Hervey Bay. Dort wartete eins der größten Highlights auf uns. Bei einem Zwischenstopp in Bundaberg hielten wir bei der Brauerei und holten uns ein Paar der dort produzierten Getränke.

6. Whale Watching - Hervey Bay

Die meisten Whale Watching Touren werden mit großen Schiffen gemacht. Wir entschieden uns aber mehr zu zahlen und ein etwas kleineres Boot zu nehmen. Gebucht haben wir unproblematisch ein Tag vorher - Online. Allerdings war es schon außerhalb der Saison. Gute Touren sollte man besser früh buchen.

Am Anfang war ich etwas enttäuscht, weil die Wahle zunächst nur an der Oberfläche zu sehen waren und sich kaum bewegten. Aber um so stürmischer das Wetter wurde, um so mehr Wahle kamen. Unglaublich wie schön diese Tiere sind. Sie sprangen, schlugen mit ihren Flossen auf der Wasseroberfläche, machten faszinierende Geräusche und ich war einfach nur Hin und Weg. Ein Spektakel, welches ich niemals vergessen werde und das obwohl, wie bereits erwähnt, die Saison im Oktober eigentlich schon vorbei war. Lasst euch also davon nicht beirren und macht diese unvergessliche Tour von Hervey Bay aus. Unser nächstes Ziel war Fraser Island. Wir hatten zwei Tage zuvor eine drei tägige Tour mit Dropbear gebucht und freuten uns schon sehr darauf.

7. Fraser Island

Die Insel an sich ist die größte Sandinsel der Welt. Ich bin dort zum ersten Mal Off-Road gefahren und es war sensationell. Zudem habe ich zum ersten Mal einen Dingo und eine frei lebende Riesenschlange gesehen. In meinem Blog "Fraser Island - Australien Jeepsafari, Regenwald, Seen und endlose Weite" berichte ich ausführlich über die Insel, welche ich als weiteres Highlight meiner Australien Reise in Erinnerung behalten werde. 

8. Noosa

Nach unserem Campingerlebnis auf Fraser Island fuhren wir nun nach Noosa. Ein Paradies an der Sunshine Coast. Zu Noosa gehört Noosaville, Noosa Heads, Noosa Junction und Sunshine Beach. Ich habe schöne Erinnerungen an den Noosa Nationalpark. Zwar habe ich dort noch keine Koalas gesehen, welche ich verzweifelt suchte (meinen ersten freilegenden Koala habe ich erst auf der "Great Ocean Road" entdeckt), aber es gab tolle Wanderwege und unvergessliche Strände zu erkunden. 

Ausflug Noosa Hinterland - Glass House Mountains

Die bizarren Vulkantürme, insgesamt 12 Stück, im Hinterland der Sunshine Coast kannst du überblicken, wenn du Lust hast ein wenig zu wandern und den Glass House Mountains National Park besuchst. 

Es führen viele Wanderwege auf die Berge. Ich kann den Lookout ... empfehlen

9. Brisbane - Sunshine Coast

Brisbane und auch die Gegend der Sunshine Coast hat mir rückblickend insgesamt nicht so gut gefallen. Mit Sicherheit war ich aber schon verwöhnt von den tollen Städten und Stränden, die ich in Australien bereits kennen lernen durfte.

10. Byron Bay

Motto dort "Hippie, Liebe, Freiheit, Frieden"! Viele Touristen, viele Aussteiger und trotzdem ist es ein super Ort, um mal richtig runterzukommen und durchzuatmen. Den schönsten Ausblick, den ich je erleben durfte, hatte ich dort. Unbedingt bei Sonnenuntergang zum  Cape Byron Light!

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Cape Byron Light - Byron Bay, Australien

Der Leuchtturm liegt am östlichsten Punkt des Festlandes von Australien. Wenn du ein wenig die Treppen auf der anderen Seite wieder runter gehst, kommst du bei der Plattform an, welcher dann tatsächlich der östlichste Punkt Australiens darstellt. 

Von dort aus kannst du Wahle und Delfine beobachten. Die Strände in Byron Bay sind alle super schön. Ich habe mich echt verliebt in das australische Urlaubsparadies! Alle Menschen sind gut drauf und genießen einfach nur das Leben.

11. Coffs Harbour City

12. Sydney

Ich freue mich über Feed-Back

Bitte schreibt mir Kommentare, Fragen, Anmerkungen, Anregungen, alles was ihr wollt. Dann weiß ich, dass jemand meinen BLOG liest und das würde mich sehr freuen.


Kommentare: 6
  • #6

    Sunny Bee (Sonntag, 01 September 2019 18:41)

    Hi Konny, Danke für dein Kompliment. Ich freue mich sehr, wenn jemand meinen Blog liest und einen Kommentar hinterlässt :-) Mit einem Camper ist die Reise bestimmt noch viel entspannter. Es gibt jedenfalls wahnsinnig schöne Campingplätze überall. Die Surfschule in Agnes Water heißt Reeftobeach (https://www.reef2beachsurf.com.au). Von dort aus kann man zum Strand laufen. Super günstig, man kann wirklich nichts falsch machen. Das Wasser ist zwar jetzt nicht das sauberste, weil durch die Wellen die ganze Zeit Sand aufgewirbelt wird, aber mit einem Neoprenanzug, welchen er vor Ort zum Kurs (ohne Zuzahlung) dazu bekommt, geht das schon. Ich wünsche euch ganz viel Spaß in Australien!!!
    LG Sunny Bee - Sabine

  • #5

    Konjen (Sonntag, 25 August 2019 18:09)

    Hi Sunny Bee, das ist ja mal ein toller blog. Wir wollen im Oktober/November an die Ostküste, aber mit einem Camper. Sag mal, wie heißt die Surfschule in Agnes Water. Ich glaube, da hätte mein Freund so richtig Spaß dran. Und bei dem Preis kann man ja nichts verkehrt machen, oder?
    Mach bitte weiter so. Ist echt spannend.
    LG Konny

  • #4

    Sunnybee (Mittwoch, 14 August 2019 15:38)

    Hallo Moni, freut mich, dass dir mein Blog gefällt :-) Da im November keine Hochsaison in Australien ist, könnt ihr entspannt an die Buchung der Unterkünfte ran gehen. Ich hab fast alles spontan und flexibel über Airbnb gebucht. Die App runter laden und auf "sofort buchbar" klicken. Dann bekommst du alles zu sehen, was es in der Nähe gibt. Es gibt auch ne Campingplatz App - Wikicamps Australia, falls ihr euch doch für einen Campingwagen entscheidet. Wir haben unser Auto über billigermietwagen.de - wichtig ohne Selbstbeteiligung - geholt. Super unkompliziert und wir waren zufrieden. In USA waren wir auch :-) Big Sur, Yosemite und Yellowstone. Es ist alles ähnlich einfach wie dort. Ihr werdet sehr viel Spaß haben.

    Liebe Grüße,
    Sabine - Sunnybee

  • #3

    Moni (Mittwoch, 14 August 2019 09:55)

    Hi Steffi, ich muss sagen, dass ist bislang der schönste Blog ,den ich über die Tour an der Ostküste gefunden habe. Mein Mann und ich fahren die Tour im November und auch wir überlegen noch, ob wir ein Wohnmobil oder ein Auto mieten. Über welchen Anbieter habt ihr das Auto gemietet ? Und wie flexibel ist man beim buchen der Unterkünfte.
    Wir haben sowas schon mal in den USA gemacht. Da war es einfach...

    Liebe Grüße
    Moni

  • #2

    Sunnybee (Montag, 15 April 2019 09:30)

    Hallo Steffi. Klar gerne. Hier ist die Adresse: Tranquil Treehouse, Planchonella Close, Edge Hill, Queensland 4870.

    Du kannst problemlos über Airbnb buchen. Viel Spaß in Australien!

  • #1

    Steffi (Samstag, 13 April 2019 19:39)

    Hey,

    könntest du mir eure Unterkunft (Tree house mit Pool) in Cairns mal schicken? :)

    LG Steffi