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Seychellen Inselhopping - Mahé, Praslin, La Digue

Meinen ersten Blog widme ich nun den Seychellen. Eine Inselgruppe voller unvergesslicher Momente. Auf meiner Reise haben mich besonders die tropischen Regenwälder, die Riesenschildkröten und die traumhaften Strände auf der kleinen Insel La Digue beeindruckt. Überraschend gut fand ich das kreolische Essen. Schnell wurde mir bewusst, dass die Seychellen tatsächlich so sind, wie sie in allen Reiseführern beschrieben werden. Paradiesisch und unvergesslich schön. Die Inseln sind allerdings keinesfalls von Touristen überströmt. Ganz im Gegenteil. Dich erwarten einsame Traumstrände.

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Inselhopping - Mahé, Praslin und La Digue

Meine Schwester und ich haben uns für eine Inselhopping Tour entschieden. Wir verbrachten drei Tage auf Mahé, drei Tage auf Praslin und vier Tage auf La Digue. Ich kann diese Zeiteinteilung sehr empfehlen. Geflogen sind wir über Abu Dhabi mit Etihad Airlines. Durch die geringe Zeitumstellung von plus zwei Stunden kann man gleich ohne Jetlag die Insel erkunden. Auf den Inseln Mahé und Praslin empfehle ich, ein Auto zu mieten.

Reserviert die Autos besser vorab! Ein Kleinwagen mit Automatikschaltung ist optimal. Aber Achtung, auf den Seychellen herrscht Linksverkehr. Zudem sind die Straßen holprig und teilweise sehr eng. Da die Beleuchtung der Straßen spärlich ausfällt, waren wir immer vor der Dunkelheit in unseren Unterkünften. Mein großes Glück war, dass meine Schwester die ganze Zeit über gefahren ist. Ehe ich mich nämlich an die Verkehrslage gewöhnt hätte, wäre der Urlaub vorbei gewesen.  

Ausgaben und Reisezeit

Wenn man das Wort Seychellen hört, denkt man vielleicht sofort an ein unerreichbares Urlaubsziel, das schon auf Grund des hohen Preises direkt nicht in Betracht gezogen wird. Aber wenn man ein wenig recherchiert, kann man günstige Flüge und Unterkünften finden. Ich habe insgesamt 2000€ für 10 Tage auf den Seychellen ausgegeben. Klar eine Menge Geld, aber die bleibenden Erlebnisse sind unbezahlbar. 

Wichtig ist es, Flüge und Unterkünfte separat zu buchen und statt Hotels besser Gästehäuser zu mieten. Die Hauptreisezeit ist von April bis Oktober. Mai und Juni soll die beste Reiszeit sein, da es weniger Regentage gibt. Wir sind im März hingeflogen. Zwar hat es bei unseren Roadtrips ab und zu geregnet, aber genau das ist es, was die Flora und Fauna der Insel spektakulär machte.

Natur

Die Seychellen sind üppig grün und facettenreich. Mal strahlt das Wasser türkisblau und an anderer Stelle ist es smaragtgrün. Man findet windige Strände mit Wellengang wie auch flache und ruhige Buchten. Jede Insel und jeder Strand war einmalig schön. Ich empfehle die Insel mit Bootsausflügen und Wanderungen zu erkunden.

Die Natur im Inneren der Inseln überzeugt mit Regenwäldern, Wasserfällen, wunderschönen Blumen und Früchten. Zudem habe ich Tiere entdeckt, die ich niemals zuvor gesehen hatte, geschweige denn wusste, dass es diese überhaupt gibt. Hierzu gehören, zum Beispiel, Flughunde und bunte Spatzen. Für Naturliebhaber sind die Inseln einfach ein Traum. Überall - am Wegrand - wachsen Bannanen, Marakujas und die dort typische Brotfrucht. Auch gibt es zahlreich Avocados, Mangos und Sternfrüchte. Ich war sehr beeindruckt, vor allem von der Größe der Avocados. Sie waren größer als meine Handfläche und schmeckten fantastisch. Auch von den vielen hübschen Blumen konnte ich nicht genug bekommen. 

SUNNYBEE Travel Tipps

Hier meine SUNNYBEE Travel Tipps, um das Inselleben auf den Seychellen richtig genießen zu können:

1. Steht früh auf. Die Tage enden auf den Seychellen schon um 18 Uhr, denn dann geht die Sonne schon unter
2. Erkundet die Inseln Mahé und Praslin mit dem Auto
3. Schiffsfahrten, Auto sowie die Unterkünfte vorab buchen 
4. Ladet euch bei Google Maps die offline Karten der Inseln runter
5. Probiert das einheimische Essen aus den Take Aways und am Straßenrand
6. Traut euch ruhig auch außerhalb der beliebten Reisezeit auf die Seychellen zu fliegen
7. Tolle Infos und Angebote Rund um die Seychellen findet ihr bei http://seyvillas.com

 

Die Insel Mahé

Mahé ist die größte Insel der Seychellen. 

Da unsere erste Unterkunft auf Mahé direkt am Strand Beau Vallon war, mussten wir nur vor die Türe und hatten Action pur. Eine tolle Promenade mit lauter Essenständen und Einheimischen, die gute Laune hatten und laute Musik hörten. Hier kommen die jungen Leute hin, um Spaß zu haben. Jeden Mittwoch gibt es einen Foodmarkt. Das kreolische Essen besteht aus Fisch oder Fleisch, dazu Reis und Salat. Ich hatte nie was auszusetzen. Wie auch? Frischer Fisch, gegrillt am Straßenrand, in einer entspannten Atmosphäre am Strand bei Sonnenuntergang verköstigen, das ist das was ich auf den Seychellen mitunter am meisten genossen habe. Besonders gut hat mir der Red-Snapper geschmeckt.

Ausflüge auf Mahé

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Hindu Tempel in Victoria

Die Hauptstadt von Mahé heißt Victoria. Sie ist definitiv einen Besuch wert. Es gibt dort einen kleinen Hindu Tempel, welcher schon von außen eine Augenweide ist. Der Glockenturm in Victoria ist ebenfalls hübsch anzusehen. Die Stadt ist insgesamt voller junger Menschen und es macht Spaß dort rumzulaufen. 

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Ausblick auf Mahé

Um einen tollen Ausblick über die Insel zu bekommen, fährt man am besten zur Tea-Factory auf Mahé. Die lokale Teefertigung heißt - SeyTé - ein tolles Mitbringsel für die Liebsten. Die Gegend eignet sich sehr gut für Wanderungen.

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Sauzier Wasserfall

Ich empfehle auch einen Ausflug zum Sauzier Wasserfall. Er ist nicht groß, aber das Wasser ist klar und erfrischend. Ich musste einfach reinspringen! Die Einheimischen dort zeigen einem den Weg und verkaufen leckere Kokusnuss-Drinks am Straßenrand. Klar wollte der Guide ein paar Rupien für die Führung, aber ich fand das völlig O.K., denn er machte den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.

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Anse Soleil auf Mahé

Ein sehr schöner Strand auf Mahé ist der Petite Anse Four. Es kommt einem ein wenig komisch vor, weil man durch die Hotelanlage vom Four Seasons muss, um diesen Strand zu erreichen, aber die Fahrt und der Weg lohnt sich. Ein Strand der mir noch besser gefallen hat war der Anse Soleil. Dort gab es direkt ein kleines Restaurant mit leckeren Snacks und unglaublich guten Fischgerichten. Mein SUNNY BEE Geheimtipp!

Die Insel Praslin

Ich erinnere mich noch gut daran wie es war, als ich bei strömenden Regen durch den Nationalpark Vallée de Mai spazierte. Die Palmenblätter der Kokosnusspflanzen waren so riesig, dass ich kaum Regen abbekommen habe. Ein unbeschreibliches Gefühl. Ich höre noch heute den Regen auf die Blätter tropfen. Die Palmenwälder dort sind Weltkulturerbe der UNESCO und definitiv ein Muss, wenn ihr die Seychellen besucht und nicht nur Strände sehen wollt. Dort gibt es auch die berühmten Meereskokusnüsse, welche aussehen wie zwei Beine einer Frau. Schaut mal genau hin :-) Die Coco de Mer gibt es nur auf Curieuse (Ausflug mit dem Boot) und Praslin.

Ein unvergesslicher Strand auf Praslin ist der Anse Georgette. Eigentlich soll man sich beim Lemuria Resort anmelden, um an den Strand gehen zu können. Wir mussten es nicht. Wir sind einfach hingefahren und konnten den Strand fast alleine genießen. Die Bucht strahlte vor Schönheit. Türkises Wasser - puderweicher Sand. Wir sind bis zum Sonnenuntergang dort geblieben und ich war trotz Regen im Wasser. 

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Ausflüge mit dem Boot

Curieuse Island
Curieuse Island

Curieuse Island, auch Turtle Island genannt, ist das zu Hause von ungefähr 120 Riesenschildkröten. Sie, genauer gesagt die Aldabrachelys Schildkröten, leben dort in der freien Natur und werden gerne gestreichelt und gefüttert. Der Besuch der Insel war ein wahnsinnig tolles Erlebnis für mich. Ich wollte schon immer mal so nah mit diesen Tieren in Kontakt kommen. Dementsprechend ist für mich ein kleiner Traum dort in Erfüllung gegangen. Der anmutige Gang und die Vorstellung, dass die Tiere bis zu 150 Jahre alt werden, beeindruckt mich einfach. Da Curieuse Island ein Nationalpark ist, wird Eintritt verlangt. Ranger bieten auf Wunsch spezielle Führungen an. Bei einem Spaziergang um die Insel kann man üppige Mangrovenwälder bewundern und Kleintiere bekunden. Der Ausflug hat mir sehr gefallen. 

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Île St. Pierre

Die Umgebung der Insel St. Pierre ist das Schnorchelparadies schlechthin. Ich habe dort die erste Wasserschildkröte in meinem Leben gesehen. Daher für mich ein Ort, den ich nie vergessen werde. Diese Tiere strahlen für mich eine unglaubliche Ruhe aus und mit ihnen schwimmen zu dürfen fühlt sich so an, als würde die Zeit stillstehen. Die Fischwelt der Seychellen ist sehr vielfältig, facettenreich und bunt. Für Schnorchel-Fans ist dieser Bootsausflug daher ein absolutes Muss. 


Die Trauminsel La Digue

Die Insel La Digue ist für mich der Inbegriff von einem Paradies. Ich war von Anfang an schockverliebt und träume noch heute davon dorthin wieder zurückzukehren. Auf La Digue fahren keine Autos, oder nur wenige, das kreolische Essen von den Takeaway´s ist fantastisch, die Strände sind traumhaft schön und die Atmosphäre unvergleichlich entspannt. Es gibt 3000 Einwohner auf der Insel. Mit dem Fahrrad kommt man überall hin. Um geheime Strände zu erreichen muss man ein wenig mutig sein und Wege nehmen die nicht ausgeschildert sind. Aber es lohnt sich. Die Insel ist so unglaublich schön, dass es Bilder, meiner Meinung nach, nicht ausdrücken können. Eines Tages möchte ich unbedingt diesen traumhaften Fleck der Erde nochmal bereisen. Dann aber zusammen mit meinem Freund. Ich werde davon berichten, wenn es soweit ist. 

Unterkünfte

Bei unserem ersten Aufenthalt auf Mahé haben wir direkt am Strand Beau Vallon in einem Guesthouse inkl. Frühstück gelebt. Das Essen, die Lage, der Service, alles war fantastisch. Die Gastgeber waren sehr herzlich. Genau das Richtige, um erstmal auf dem Inselleben auszukommen. Auf Praslin wohnten wir in einem Delux Hotelzimmer inkl. Frühstück am Strand Ans Volbert. Das Hotel war einfach. Es gab eine kleine Hotelanlage mit Pool und Restaurants in der Nähe. Bei einem zweiten Besuch der Inseln, würde ich persönlich allerdings nur noch auf Gästehäuser zurückgreifen. Ich mag sie einfach lieber, diese persönlichen Appartements bei denen das morgendliche Frühstück in entspannter Atmosphäre statt finden kann. Diese großen Hotelessensräume sind einfach nichts für mich. Auf La Digue, meiner persönlichen Lieblingsinsel, haben wir uns einen Bungalow ohne Frühstück gemietet. Die Fahrräder konnte man sich direkt von dort leihen. Fazit: Die Gasthäuser auf Praslin und La Digue waren fantastisch. Durchschnittlich haben wir pro Person 40€ die Nacht gezahlt. Auf La Digue konnten wir uns kostenlos Fahrräder ausleihen und auf Praslin gab es ein fantastisches Frühstück von einer sehr netten Frau, die liebevoll das Essen zubereitet hat. Ich kann die Unterkünfte sehr empfehlen. Für genauere Auskünfte könnt ihr mich gerne kontaktieren. Wenn euch der Blog gefallen hat, ihr Kritik oder Fragen habt, hinterlass gerne ein Kommentar. Ich würde mich sehr freuen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Yvi (Freitag, 07 September 2018 11:57)

    Auch hier muss ich erwähnen wie schön dein Artikel ist. Es ist so schön das es ein kleines Taschenbuch wert ist. �

  • #2

    Roger Theyssen (Freitag, 10 Januar 2020 11:37)

    ALOHA Bine.
    Danke für deinen Blog. Sehr informativ.
    Kannst du uns bitte die Adressen der Gasthäuser auf Praslin und La Digue mailen.
    Unsere mail-Adresse info@sup-aloha.de